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Dienstag, 1. November 2011

Die Cranberry

ist gut für Blase und Harnwege
hat wertvolle, antioxidative Eigenschaften
enthält Vitamin C, Kalium, Kalzium, Eisen.....

ist also rundum gesund und weil man auf seine Gesundheit achten soll,
wird heute ein

Cranberrylikör

angesetzt:

Simpel, schnell und lecker:

Wir brauchen dazu:

250 g Cranberrys - ich habe Getrocknete verwendet
200 g weißen Kandis
1 Vanilleschote - ich habe 2 genommen, da meine recht winzig ausgefallen sind
und 1 Flasche Wodka
der Wodka kann natürlich auch durch jeden anderen Schnaps, Obstler, Korn oder Doppelkorn ersetzt werden.

Das Ganze nun 4 Wochen an einem dunklen kühlen Ort stehen lassen und dann abfiltern. Von Zeit zu Zeit umrühren.

Vom Ergebnis werde ich zu gegebener Zeit berichten.

Nepal - ein Land der Extreme

Das Abenteuer kann beginnen -
und es wird ein Abenteuer

zum Glück weiß ich das noch nicht im vorraus. Gerade rechtzeitig, bevor die Reise los geht, erwischt es mich. Übel. Halsschmerzen und schlimme Kopfschmerzen. Toll.
Mein Sohn fährt uns zum Flughafen, findet keinen Parkplatz, also springen wir aus dem Auto, Gepäck aus dem Kofferraum, ein hastiges Tschüss und sogleich ist er auf und davon. Eine letzte Zigarette vor dem langen Flug und schon ist unser Flug ausgeschrieben. Rasend schnell bildet sich eine Riesenschlange vor dem Schalter und es geht langsam vorran. Sehr langsam.
Nun geht es durch die Kontrollen. Sogar meine Schuhe werden geröngt. Ich habe einen Wahnsinnsdurst. Wir holen uns einen pappsüßen Energiedrink. Das ist alles, was der Automat hergibt.
Das Flugzeug scheint bis auf den letzten Platz ausgebucht.
Nachdem uns bereits bei der Kontrolle ein indischer Landsmann von der Seite angemacht hat, warum wir denn nicht in Indien bleiben, sondern nach Nepal weiterfliegen, wird mir nun auch noch ein Platz neben einem Inder zugeteilt. Er kennt uns noch keine 5 Minuten, und schon haben wir seine vollständigen Personalien samt Einladung. Wir sollen ihn unbedingt besuchen. Ein Anruf genügt und er holt uns vom Flughafen ab.
Ein bisschen schmunzeln muss ich dann aber doch, als mein Schatz ihm im Gegenzug seine Visitenkarte gibt und er sie eine ganze Zeit lang verkehrt herum betrachtet.
Als wir in Dehli ankommen, haben wir ihn allerdings recht schnell aus den Augen verloren. Ohne Abschied.

Hier haben wir nun vier lange Stunden Aufenthalt und der Anschlußflug verzögert sich dann nochmals um eine halbe Stunde.
Endlich geht es weiter, von Gate 18 aus werden wir wie eine Horde Tiere in einen Bus gepresst, der uns zu unserem Flugzeug bringt. Ein recht altes Ding. Als ich mich ein bisschen umschaue, denke ich, nun, wenn sie das Flugzeug so sorgfältig warten, wie sie es putzen, kann ich wohl nur auf mein gutes Karma hoffen.
Gleich bei Abflug bekommen wir von der Stewardess ein Fläschchen in die Hand gedrückt und eine Serviette dazu. Irgendwas mit Lemon steht drauf. Ich bin davon überzeugt, dass das zum Hände reinigen ist, doch die Passagiere trinken das. Einmal daran nippen hat allerdings genügt. Das Zeug ist definitiv zum Hände waschen! Wenn die Anderen das trinken wollen. Na gut.
In Kathmandu angekommen, laufen wir zielstrebig auf einen Schalter mit der Aufschrift: "Only for passengers with visum" zu. Denn - wir haben ja ein Visum.
Aber NEIN, wir werden wieder zurück geschickt und müssen ein Formular ausfüllen. Wir schreiben da rein, was uns gerade so einfällt.  Mein Schatz was ganz anderes als ich. Die Formulare werden lange und sorgfältig kontrolliert, aber endlich werden wir durchgewunken.
Die Blase macht sich bemerkbar. Unser erster Weg in Nepal führt uns in die Flughafentoilette. Dort springt eifrig eine Putzfrau herum. Was sie allerdings für eine Funktion hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein schlimmer Anblick. Meine Güte ist das Clo dreckig. Nicht mal Clopapier gibt es hier. Anscheinend habe ich zu laut gedacht, von draußen ruft es: Madam, Madam, Paper. Eine Hand kommt unter der Clotür auf mich zu und reicht mir einen Fetzen Papier. So weit so gut. Der Wasserhahn funktioniert nicht so recht. Seife gibt es keine. Das ist jetzt auch egal.
Die nächste Hürde. Es gilt an unser Gepäck ran zu kommen. Irgendwann ist auch diese Hürde überwunden.
Wir gehen Richtung Ausgang, werden von allen Seiten bedrängt.
Einer der Taxifahrer behauptet sogar, er wäre vom Tibet Guesthouse. Ich weiß nicht warum, aber ich glaube ihm nicht und laufe zielstrebig darauf los.
Plötzlich höre ich meinen Namen: "Doris, Doris" ruft da jemand und hält ein Schild mit Tibet Guesthouse hoch.
Er stellt uns in einer Ecke ab und verspricht, in einer Minute wieder da zu sein.
Eine Minute ist in Nepal eine sehr lange Zeit.
Ruck Zuck habe ich einen Guide an meiner Seite, für den ich keine Verwendung habe. Er ist nett und trotz der Sprachbarriere lachen wir miteinander. Eine Minute später kommt dann auch unser Taxifahrer ohne weitere Gäste. Die hat wohl ein anderer Taxifahrer abgegriffen.
- Und nun kann das Abenteuer beginnen.
Zuerst war´s noch ganz lustig, später dann nicht mehr, aber eins nach dem anderen.
Die Fahrt war wirklich ein Erlebnis, so geschützt im Auto, in der Hoffnung, dass man nicht entführt, sondern wohlbehalten  im Guesthouse abgeliefert wird.

Der Portier zeigt uns unser Zimmer. Oh, ohhhhhh. Die Clospülung funktioniert nicht. Der Bodenbelag ist voller Haare, wenn man den Lichtschalter betätigt, bleibt man dran kleben, den Fußboden möchte ich nicht mit nackten Füßen berühren, der Spiegel ist übersät mit Zahnpastaflecken..........
Was soll´s, wir werden´s überleben und Khadro hoffentlich keine Untermieter mitbringen.

Voller Tatendrang wollen wir unbedingt noch ein bisschen  die Gegend erkunden.
Unser Ausflug dauert allerdings maximal 10 Minuten. Es ist eine wahre Katastrophe. Kaum aus dem Hotel raus, kommt ein alter Mann auf uns zu, gießt uns was über die Rübe und knallt uns einen roten Punkt auf die Stirn.
So, ich gebe euch Glück und ihr gebt mir euer Geld. Pro Glück 100 Rupien, macht also 200 Rupien. Sobald Willi in seine Hosentasche greift, sind wir umgeben von "Glücksbringern" -  und die haben in Nepal anscheinend ihre festen Tarife.

Wir werden so bedrängt und verfolgt, dass wir recht schnell, ganz ganz schnell wieder in unserem Hotel zurück sind. Es war so schlimm, dass mir für einen Moment der Gedanke kommt: Ich will heim und zwar jetzt. Sofort und auf der Stelle.
So haben wir den Rest des Abends in unserem Zimmer verbracht.
Im Gegensatz zu draußen sieht das Zimmer plötzlich nicht mehr halb so schlimm aus wie anfangs.

Fazit des Tages: Es kann nur noch besser werden.

Sonntag, 2. Oktober 2011

Auf Wiedersehn

Wie bereits angekündigt, bleibt der Blog im Oktober geschlossen.

Wir sehn uns also im November wieder.

Unnötige Last

Ein alter Mönch und ein junger Mönch wanderten eine Straße entlang und kamen irgendwann an einen reißenden Fluss. Der war aber weder besonders tief noch besonders breit und deshalb wollten sie einfach hindurchwaten.Da näherte sich ihnen eine junge Frau, die schon eine Weile am Flussufer gewartet hatte. Sie war sehr elegant gekleidet, wedelte mit ihrem Fächer, klimperte mit ihren Wimpern und lächelte sie mit großen Augen an.
Oh, sagte sie, die Strömung ist so stark und das Wasser so kalt. Könnte mich vielleicht einer von euch beiden über den Fluss tragen? Bei diesen Worten ging sie auf den jungen Mönch zu.
Nun dachte aber der junge Mönch, dass das Benehmen der Frau ungehörig sei. Er fand sie verwöhnt und unverschänt und dachte , dass sie eine Lektion verdient habe.Deshalb beachtete er die junge Frau nicht und watete einfach durch den Fluss. Doch der alte Mönch zuckte mit den Achseln, hob die junge Frau hoch, trug sie über den Fluss und setzte sie auf der anderen Seite ab. Dann wanderten die beiden Mönche weiter.
Obwohl sie schweigend wanderten, war der junge Mönch wütend. Er dachte, dass sein älterer Kollege das Falsche getan hatte, denn er war mit dieser verwöhnten Person so nachsichtig gewesen. Und was noch schlimmer war, er hatte eine Mönchsregel verletzt, da er die Frau berührt hatte. Und während die beiden Mönche so weiterwanderten, ärgerte sich der junge Mönch und schimpfte dabei im Stillen. Schließlich hielt er es nicht mehr aus, und er tadelte seinen Begleiter mit lauter Stimme dafür, dass er die junge Frau über den Fluss getragen hatte.Er war vor Wut völlig außer sich und sein Gesicht schon ganz rot angelaufen.
Oje, sagte der alte Mönch. Schleppst du diese Frau immer noch mit dir herum? Ich habe sie schon vor einer Stunde abgetzt. Dann zuckte er mit den Achseln und wanderte weiter.

Ein Klassiker - Eierlikörkuchen

5 Eier (Größe M)
200 g Zucker
200 g gemahlene Mandeln
3 EL Kakaopulver
1/2 TL Backpulver

500 g Schlagsahne
1 Päckchen Vanillin-Zucker
150–175 ml Eierlikör
2 EL Zartbitter-Schokoraspel - (hatte leider keine vorrätig)

Backpapier

Eier und Zucker 5–8 Minuten dick-cremig aufschlagen. Mandeln, 2 EL Kakao und Backpulver mischen, zur Eimasse geben und unterheben. Boden einer Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Biskuitmasse einfüllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen - E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C 25–35 Minuten backen. Boden vom Springformrand lösen. Auf einem Kuchengitter in der Form auskühlen lassen. Sahne steif schlagen, Vanillin-Zucker dabei einrieseln lassen. Sahne auf den Boden geben, locker verstreichen und ca. 1 Stunde kalt stellen. Eierlikör auf der Sahne verteilen. Rand mit Schokoraspel bestreuen und mit 1 EL Kakao bestäuben.

Samstag, 1. Oktober 2011

Insel der Gefühle

Es war einmal eine Insel, wo alle verschiedenen Gefühle lebten.
Das Glück, die Traurigkeit, das Wissen und all die Anderen... auch die Liebe.
Eines Tages meldete man den Gefühlen, dass die Insel sinken wird.
So bereiteten sie ihre Schiffe vor und verließen die Insel.
Nur die Liebe wollte bis zum letzten Moment bleiben.
Die Liebe fragte so dann den Hochmut um Hilfe, der auch in der Nähe mit seinem
wunderschönen Boot vorbeifuhr. -
Ich kann dir nicht helfen. Du bist ganz nass, du könntest mein Schiff beschmutzen .
Als die Traurigkeit nicht weit vorbeisegelte,
fragte die Liebe: Traurigkeit, lass mich mit dir gehen!
Ooo...Liebe, ich bin so traurig ich möchte besser alleine bleiben.
Auch das Glück ist weiter gefahren. Es war so glücklich, dass es die Liebe nicht hörte..
Und plötzlich hörte die Liebe eine Stimme:
Komm, komm mit! Ich nehme dich mit. Das war ein alter Mann der gesprochen hatte. Die Liebe war so glücklich, so zufrieden,
dass sie nicht nach seinen Namen gefragt hatte.
Als beide auf festen Boden ankamen, ging der Alte weg.
Die Liebe merkte, wie viel sie dem Alten schuldete und fragte das Wissen:
wer hat mir geholfen?
Das war die Zeit, antwortete das Wissen.
Die Zeit?!?!?!, fragte die Liebe,
aber warum hat die Zeit mich gerettet?
Das Wissen lächelte weise und antwortete ihr:
Weil nur die Zeit verstehen kann, wie wichtig Liebe im Leben ist...

Salattorte


1 kleiner Eisbergsalat ,
1 mittelgroße Salatgurke,
1 Gemüsezwiebel,
500 g. Tomaten,
1 Stange Lauch,
2 Karotten,
250 g. gekochter Schinken,
5 hart gekochte Eier,
1 Bund Radieschen ,
250 g. grob geraspelter Gouda,


Cocktailtomaten, Schnittlauchröllchen und ein Ei zum Garnieren

Salatsauce:
3 Becher Naturjoghurt
3 Eßl. Majonaise, Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, 2 EL gehackte Petersilie, 2 Bund Schnittlauchröllchen,

Eisbergsalat putzen, halbieren, kurz waschen, in grobe Streifen schneiden und trockenschleudern.
Gurke waschen und in Scheiben schneiden. Gemüsezwiebeln abziehen, halbieren und in Streifen schneiden. Tomaten waschen, halbieren, die Stängelansätze herausschneiden, die Tomaten in Scheiben schneiden. Lauch putzen, waschen, trockentupfen und in feine Ringe schneiden, Karotten raspeln,
Schinken in Würfel schneiden. Eier pellen und in Scheiben schneiden. Radieschen putzen, waschen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
Die Zutaten der Reihenfolge nach  in eine Springform (28 cm) füllen, dabei jede Lage etwas andrücken, mit den Käseraspeln abschließen. Die Salattorte zugedeckt, mit einem Teller beschwert,  kühl stellen und etwa 12 Stunden durchziehen lassen.
Die Zutaten für die Salatsauce kurz vor dem Servieren vermischen.
Die Salattorte mit den Cocktailtomaten und dem Ei wie eine Torte garnieren. Den Springformrand vorsichtig lösen, die Torte mit einem Sägemesser oder besser noch mit einem eletrischen Messer in Stücke schneiden. Die Salatsauce zur Salattorte reichen.

Wie bereits angekündigt bleibt der Blog im Oktober geschlossen.