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Freitag, 16. September 2011

Du bekommst was du denkst



Ein Mann lebte mit seinem Stand am Straßenrand und verkaufte Würstchen.

Er war schwerhörig, deshalb hatte er kein Radio. Er sah schlecht deshalb las er keine Zeitung. Aber er verkaufte köstliche, heiße Würstchen.

Es sprach sich herum und die Nachfrage stieg von Tag zu Tag. Er investierte in einen größeren Stand, einen größeren Herd und musste immer mehr Wurst und Brötchen einkaufen. Er holte seinen Sohn nach dessen Studium an der Uni zu sich, damit er ihn unterstützte.

Da geschah etwas...

Sein Sohn sagte: "Vater, hast du denn nicht im Radio gehört, eine schwere Rezession kommt auf uns zu. Der Umsatz wird zurückgehen - du solltest nichts mehr investieren!"

Der Vater dachte: "Nun, mein Sohn hat studiert, er schaut täglich Fernsehen, hört Radio und liest regelmäßig den Wirtschaftsteil der Zeitung. Der muss es schließlich wissen."

Also verringerte er seine Wurst- und Brötcheneinkäufe und sparte an der Qualität der eingekauften Waren.

Auch verringerte er seine Kosten, indem er keine Werbung mehr machte. Und das Schlimmste: Die Ungewissheit vor der Zukunft ließ ihn missmutig werden im Umgang mit seinen Kunden.

Was daraufhin passierte? Es ging blitzschnell: Sein Absatz an heißen Würstchen ging drastisch zurück.

"Du hast recht mein Sohn, sagte der Vater, es steht uns tatsächlich eine schwere Rezession bevor."

Donnerstag, 15. September 2011

Feigensenf

Zutaten für 2 Gläser Feigensenf je ca. 250g

40 Gramm Senfkörner gelb – mahlen und umfüllen/ geht angeblich besser wenn man die Körner vorher einfriert

440 Gramm reife Feigen, ich schäle sie nicht, mache nur den Stiel ab

60 Gramm Wasser alles in den Mixer oder mit dem elektrischen Rührstab pürieren

10 Gramm braunen Zucker

70 Gramm weißen Balsamico

½ Teelöffel Salz
1 Teel Pfefferkörner - mahlen
40 Gramm Senfmehl in 60 ml Wasser glattrühren

Alles zusammen in einem Topf ca. 15 Minuten köcheln lassen

Sofort in Twist-off-Gläser geben, Deckel drauf und kurz auf den Kopf stellen.

Der Senf passt (angeblich) wunderbar zu einer Käseplatte oder auch zu Gegrilltem.

Geh ich nachts zum Kühlschrank hin
ist so einiges darin
aber keinesfalls vergessen, man braucht Senf zu jeden Essen!

Senf am Abend, Senf am Morgen, immer ein Gläschen gegen Sorgen!
Deswegen habe ich 2 Gläser immer daheim, eines scharf und ein süßes zum Wein

Den scharfen für Fleisch und Reis
Den süßen für Krapfen und senfiges Eis
eine Mischung aus den beiden lässt die Geschmacksgeister scheiden.

Mittwoch, 14. September 2011

Mein Sohn liebt Eishockey,

ist in der Wintersaison aktiver Spieler und was liegt da also näher, als ihm ein „Eishockeyfeld“ zu schenken.
Für die Deko mussten natürlich Eishockeyspieler her, also bei 3,2,1 - 2 Hockeymanschaften (Überraschungseierfiguren, irgendeiner Sonderedition) ersteigert und das Spielfeld dekoriert.

Ich fand Waffelblätter als Grundlage für ein Eishockeyfeld ganz okay.

Die verwendeten Waffelblätter sind ca. 28 x 38 cm groß und man kann sie z.B. bei REAL kaufen.

Das Rezept stand hinten auf der Verpackung:

1 Packung Waffelblätter
1 Dose karamellisierte Kondensmilch
500 g Mascarpone
300g gemahlene Haselnüsse
etwas Puderzucker

Aus Milch, Mascarpone und Nüssen eine Creme herstellen. Diese auf die Waffelblätter streichen und zusammensetzten. Rundherum und von oben ebenfalls mit der Creme bestreichen. Mit Puderzucker bestreuen.

Ich hab´s allerdings nicht mit Puderzucker sondern mit Kokosflocken bestreut. Geschmacklich war es so – na ja…. Aber fürs Auge hat es schon was hergemacht. Auf jeden Fall war es eine gelungene Überraschung.

Die gefüllten Waffelblätter sollten bald gegessen werden, da sie ansonsten eine gummiartige Konsistenz bekommen.

Beim nächsten Versuch werde ich sie allerdings mit Biskuit füllen, das ist geschmacklich sicher besser.

Dienstag, 13. September 2011

Heute gabs was total Leckeres

zum Glück sind die Geschmäcker verschieden, denn heute gab es nämlich

Hokkaido - Schmorpfanne



Leckerer Hokkaido-Kürbis aus Sabines Garten
ich fand es total lecker. (Mein Schatz allerdings war so gar nicht begeistert.)

Hier das Rezept:

1 Zwiebel   in etwas Öl glasig schwitzen
1 Pfund Hackfleisch gemischt   - bei mir war es Rind mit Lamm   -   krümelig anbraten

Hokkaido Kürbis   -   Menge nach Belieben, bei mir waren es ca. 600 Gramm -  würfeln und dann zu dem Gehackten in die Pfanne

kurz anbraten   mit Wein ablöschen   zugedeckt weich dünsten lassen  (10-15 Minuten)

Rama Creme fine zum Kochen (hatte ich nicht da, habe statt dessen 1 Becher Sahne genommen) dazu,
mit Pfeffer und Salz abschmecken, etwas Feta drüber krümmeln, ein paar Kräuter drüberstreuen

und genießen

Das Paradoxe unserer Zeit

Das Paradoxe unserer Zeit ist: wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber enge Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger, machen mehr Einkäufe, aber haben weniger Freude. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien, mehr Bequemlichkeit, aber weniger Zeit, mehr Ausbildung, aber weniger Vernunft, mehr Kenntnisse, aber weniger Hausverstand, mehr Experten, aber auch mehr Probleme, mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel, wir geben verantwortungslos viel aus; wir lachen zu wenig, fahren zu schnell, regen uns zu schnell auf, gehen zu spät schlafen, stehen zu müde auf; wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern, beten zu selten.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, wir lieben zu selten und wir hassen zu oft.

Wir wissen, wie man seinen Lebensunterhalt verdient, aber nicht mehr, wie man lebt.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir kommen zum Mond, aber nicht mehr an die Tür des Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber nicht bessere.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber nicht unsere Vorurteile.

Wir schreiben mehr, aber wissen weniger, wir planen mehr, aber erreichen weniger. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten. Wir machen neue Computer, die mehr Informationen speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der schwierigen Beziehungen.

Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der schnellen Reisen, der Wegwerfwindeln und der Wegwerfmoral, der Beziehungen für eine Nacht und des Übergewichts.

Es ist die Zeit der Pillen, die alles können: sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.

Es ist die Zeit, in der es wichtiger ist, etwas im Schaufenster zu haben statt im Laden, wo moderne Technik einen Text wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo sie die Wahl haben: das Leben ändern - oder den Text löschen.

Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die Ihr liebt, weil sie nicht immer mit Euch sein werden. Sagt ein gutes Wort denen, die Euch jetzt voll Begeisterung von unten her anschauen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden und nicht mehr bei Euch sein werden. Schenkt dem Menschen neben Euch eine heiße Umarmung, denn sie ist der einzige Schatz, der von Eurem Herzen kommt und Euch nichts kostet. Sagt dem geliebten Menschen: „Ich liebe Dich" und meint es auch so. Ein Kuss und eine Umarmung, die von Herzen kommen, können alles Böse wiedergutmachen. Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke, wo Ihr zusammen seid, denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.

Findet Zeit Euch zu lieben, findet Zeit miteinander zu sprechen, findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, - denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der Augenblicke, die uns des Atems berauben.

Montag, 12. September 2011

Ho Khao Padap Dinh & Khao Salak - 11. September 2011 im Wat Sibounheuang


Nachlese

Hier ein paar Impressionen des gestrigen Ho Khao Padap Dinh & Khao Salak Festes im Wat Sibounheuang in Altlussheim

die Bilder wurden mir zur Verfügung gestellt von www.glanzphoto.de


Ajahn Outhai Dhammiko

www.glanzphoto.de

lecker!!!

wie immer sind viele fleißige Helfer am Werk

www.glanzphoto.de

Ajahn Outhai segnet uns

www.glanzphoto.de

Ich liebe Frösche




und deshalb freue ich mich immer über einen Besuch in der Wilhelma.


Aber die Wilhelma hat auch außer den wunderschönen Fröschen noch Einiges zu bieten,

z.B. eine bedeutende Orchideensammlung, einen großen Magnolienhain, ein Amazonienhaus, eine Bärenanlage eine begehbare Vogelfreifluganlage, ein Schaubauernhof mit Streichelgehege, Aquarien, Terrarien, eine Krokodilhalle……..

Die Seerosen im 650 Quadratmeter großen Teich im Maurischen Garten sind die größten der Welt und können auf einem einzelnen Blatt ein Gewicht von bis zu 70 Kilogramm tragen.

Beeindruckend sind auch die Mammutbäume, die bereits Mitte des 19. Jahrhunderts gepflanzt wurden.

Mit rund 8.000 Tieren in 1.000 Arten ist die Wilhelma einer der artenreichsten Zoos weltweit. Dazu kommen rund 6.000 Pflanzenarten und –sorten im historischen Park und in den Gewächshäusern der Wilhelma.

Für die „unwissenden“ unter Euch sei gesagt, die Wilhelma ist der zoologisch-botanische Garten in Stuttgart.